Hey Hey meine lieben Freunde!

letztens habe ich euch meinen ersten Teil mit Tipps gegen Prokrastination mit auf den Weg gegeben, hier kommt ihr zum Post. Es hat sich besonders um den inneren Schweinehund gedreht, denn aus meiner Sicht, gibt zwei Arten der Prokrastination: Wenn der innere Schweinehund dagegen ankämpft oder aus Überforderung.

Heute möchte ich euch daher meine Tipps zeigen, wie ihr mit euren Aufgaben und eurer Arbeit vorgehen könnt, wenn ihr euch überfordert fühlt und es scheint, als hätte man einen Mount Everest mit Aufgaben zu tun, die am liebsten schon vorgestern erledigt werden können.

Meisten erwische ich mich, wie ich auf der Couch herumlümmel oder mich im Bett verkrieche und Stunden ins Land ziehen lasse und nichts dabei mache. Und auch wenn manche vielleicht sagen “Ja aber das brauchst du doch, du musst doch von dem ganzen Stress mal runterkommen”, im Prinzip schon, aber nicht jeden Tag und nicht wenn mich das “Entspannen” im Nachhinein noch mehr stresst weil ich die Sachen aufgeschoben habe.

Wenn du also auch dich des öfteren ertappst wie du bis zu letzten Minuten alles aufschiebst und dann im Stress versinkst, ist das der richtige Post für dich

Fangen wir also an:

Wo fange ich an, was soll ich tun?

Ich weiß in den meisten Fällen genau was ich tun soll, die Aufgaben hängen in meinem Kopf und umkreisen ständig meine Gedanken, manchmal sind sogar Lösungsansätze dabei, aber ich verkrieche mich dann lieber weiter im Bett, da ich diesen Haufen an Arbeit nicht ins Gesicht sehen will. Doch dabei solltest du genau das einmal tun: Schreibe dir deine To Do Liste einfach frei raus, alles was dir im Kopf umherschwebt und deine innere Ruhe stört. Nimm dir ein paar Minuten Zeit dafür und versuche wirklich alles runter zu schreiben, gerne auch Notizen, die du nicht vergessen darfst.

Das kommt der Methode “Brain Dumping” sehr nah, wenn nicht sogar schon ein gutes Beispiel dafür. Du schreibst dir einfach alles erstmal von der Seele, alles was dein Kopf zu bieten hat, was du nicht vergessen darfst landet einfach auf einem Blatt Papier, ohne Struktur, Formvorgaben oder Richtlinien.

Das kann auch so lang sein wie du willst, Hauptsache: deine Gedanken können zur Ruhe kommen. Danach liest du es dir noch einmal durch und findest die Punkte, die dir besonderen Stress bereiten, die Aufgaben, vor denen du dich drückst und siehst deinem vermeintlichen Mount Everest ins Auge, denn manchmal, ist es nur ein kleiner Hügel an Aufgaben.

Das hilft schon ungemein, den Stress und das Gefühl alles von sich weg zu schieben zu reduzieren, aber dann ist die Frage: Wo fange ich an?

An dieser Stelle musst du dir Gedanken über deine Prioritäten machen. Eine Hilfe dabei können Deadlines sein und du dann in der Reihenfolge vorgehst, wie sie chronologisch fertig sein müssen oder du holst dir andere Tools oder Methoden zu Hilfe wie zum Beispiel die Eisenhower-Methode oder Matrix.

Bei dieser Methode stellst du dir zu jeder Aufgabe die Fragen:

  • Ist es dringend?
  • Ist es wichtig?

Danach werden sie sortiert:

  • A – dringend und wichtig
  • B – nicht dringend aber wichtig
  • C – dringend aber nicht wichtig
  • D – nicht dringend und nicht wichtig

Für diese vier Kategorien gibt es bestimmte Vorgehensweisen:

  • A – sofort erledigen
  • B – planen und im Kalender eintragen
  • C – Outsourcing/Delegieren
  • D – in den Papierkorb (oder delegieren)

Jetzt fragst du dich vielleicht: Aber was mache ich wenn alles dringend und wichtig ist? Geh wirklich nochmal alles durch, wie wichtig ist es wirklich? Ist es so bedeutend, dass du diese Arbeit erledigst, oder kann das jemand anderes tun? Hängt ein anderer von dieser erledigten Aufgabe ab? Oder gibt es etwas, dass das “Nicht erledigen” verkraften lässt (Wenn zum Beispiel eine Teilnote nicht so ein großes Gewicht hat wie die andere(n))?

Wenn du dich dadurch gewusselt hast, kannst du reintheoretisch loslegen. Stelle dir immer die Frage: Wenn heute Abend ein was fertig sein müsste, was wäre es? Diese Frage hilft mir schon ungemein.

Natürlich ist es logisch, dass du an einem Tag vielleicht keine Belegarbeit schreiben kannst oder ein ganze Projekt zu ende bringen kannst und dich auch nicht vollkommen nur darauf konzentrieren kannst, da sonst die anderen Aufgaben zu kurz kommen würden.

Deshalb versuchst du deine großen Aufgaben in klitzekleine Stücke zu brechen und diese mit sinnvollen Deadlines zu versehen. So mit kannst du besser deine Aufgaben koordinieren, neue Outsourcing-Möglichkeiten erkennen und außerdem siehst du besser den Fortschritt in diesem Projekt oder in der Aufgabe

Zur richtigen Zeit multitasken…

Damit kein Projekt bei mir zu kurz kommt, versuche ich mir jeden Tag ein bisschen Zeit für alle einzuplanen, dass ich immer voran komme. Dabei achte ich immer auf die mit höchster Priorität, das sind meistens  zwei oder drei die dann am Ende des Tages immer bearbeitet wurden.

… und singletasken

Diese Technik ist am Anfang nicht so einfach umzusetzen. Ich würde euch empfehlen mit einer sehr realistischen Planung an das ganze ran zu gehen und einen “Notfall”-Plan zu haben. Unter meinem Notfallplan, verstehe ich alle Zeit und Mühe die ich aufbringen kann in das Projekt/die Aufgabe zu stecken, die am höhsten priorisiert ist.

Angenommen ich habe Mittwoch eine Präsentation und am Freitag eine Präsentation die äußerst wichtig sind, dann würde ich sobald mir bewusst wird, dass die Zeit knapp wird, stecke ich alles was ich habe noch in die Präsentation von Mittwoch, da mir dann die Zeit nach der ersten Präsentation + der ganze Donnerstag theoretisch allein zur Verfügung steht. 

Es gibt noch Bereiche, die leider immer zu kurz kommen bei der Planung oder Prioritäten-Einstufung, die man aber dennoch gerne umsetzen würde. Darunter fällt in meinem Fall zum Beispiel der Blog. Wenn ich mich nur auf die aller wichtigsten und dringendsten Aufgaben konzentrieren würde, würde ich nicht hier sitzen und diesen Post schreiben.

Tatsächlich geht der Blog oder andere Hobbys schnell unter wenn es zu Stress kommt, dabei hilft mein Blog mir dabei mich zu entspannen, da ich hier einfach kreative Arbeit mache, die mich glücklich macht. Und euch auch hoffentlich.

Daher hat der Blog für mich eine wichtige persönliche Priorität und versuche ihn auch als solches zu behandeln.

Für die Aufgaben was meinen Blog betreffen, plane ich mir morgens dreißig bis sechzig Minuten ein um das zu erledigen. Dort werden Blogposts geschrieben und Beiträge auf Social Media geplant, Bilder bearbeitet und anderer Kram, der sonst zu kurz kommt. Das ganze hat auch etwas vom Miracle Morning Prinzip, aber das ist ein anderes Thema.

Wenn dich übrigens Themen die ich hier nur erwähne/anschneide interessieren, schreibe mir doch gerne einen Kommentar, dass ich mal über sowas schreiben soll!

Jetzt noch mal alles kurz und knackig:

  • führe eine To-Do Liste mit allen Aufgaben die in deinem Kopf herumschwirren
  • Priorisiere deine Aufgaben um einen Leitfaden zu haben, wie du dich durch die Liste arbeitest. Nutze dabei Methoden wie die Eisenhower-Methode
  • Breche die Aufgaben in kleine Stücke, so lässt sich besser planen und Fortschritte im Projekt sind besser sichtbar.
  • Erkenne wann du “multitasken” und wann du “singletasken” kannst und solltest
  • Habe einen kleinen “Notfall”-Plan

Das war’s nun erstmal mit meinen Tipps und Vorgehensweisen gegen Aufschieberitis!

Wenn du Tipps hast wie du dagegen vorgehst wenn du viel prokrastinierst und einen Berg an Aufgaben abarbeitest, dann schreibe mir das gerne in die Kommentare!

Und fertig ist Tag 3 von CROWN YOUR YEAR!

Schau hier um alle Posts zu sehen, die im Rahmen des Projektes entstanden sind! Schau gerne mal vorbei!

Bis zum nächsten Mal!

Lisa ♥

 

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