Hello meine lieben Freunde!

Vor mittlerweile zwei Jahren habe ich begonnen zu studieren und einige Dinge gelernt, die ich gerne schon zu Beginn des Studiums gewusst oder gebraucht hätte.

Heute will ich euch ein paar Tipps mit auf den Weg geben um euer erstes Semester gut zu überstehen. 🙂

Einführungstage besuchen

Meistens zieht man für das Studium in eine neue Stadt und ist am Anfang mehr oder weniger auf sich allein gestellt und hat seine Freunde nicht da. Einführungstage/-events sind daher die perfekte Gelegenheit das zu ändern.

Viele Hochschulen und Universitäten bieten zu Beginn der Semester verschiedene Events für die Erstsemester an. Auch wenn du dir den Campus schon angesehen hast, ungefähr weißt wie studieren eigentlich funktioniert oder du generell kein Interesse an den eigentlichen Events wie Kneipentouren, Quiz-Abende oder Erstsemester-Grillen hast, ist es empfehlenswert dort hinzugehen. Nicht um der Aktivitäten wegen, sondern weil du dort deine neuen Mitstreiter kennen lernst und erste neue Kontakte knüpfen kannst.

Gerade sowas wie Vorbereitungskurse oder Semester-Auftakt-Partys eigenen sich hervorragend dafür. Ich erinnere mich gut daran, dass ich Menschen, die ich mittlerweile zu meinen Freunden zählen darf, damals im Vorbereitungskurs oder auf der ersten Party im Studentenclub kennengelernt habe.

Fragen kostet nichts

Was eigentlich schon in der Schule immer gepredigt wurde, trifft auch im Studium noch zu. In allererster Linie rede ich hier zwar davon, Dozenten, Professoren oder Mitarbeiter der Universität oder Hochschule einfach mal zu Fragen wenn man nicht weiter weiß (sowohl bei Lernstoff-Fragen, als auch Organisatorischem) aber ich meine auch andere Studenten fragen.

Falls es Facebook oder WhatsApp Gruppen für deinen Studiengang oder Jahrgang gibt, kann man diese einfach nutzen um seine Fragen loszuwerden, oft befinden sich ja auch ältere Semester in diesen Gruppen, die schon über manches Bescheid wissen und Auskunft geben können.

Eine andere Methode ist auch einfach den Menschen links oder rechts in der Vorlesung anzusprechen und zu fragen. Natürlich fordert das auch besonders viel Mut, aber im Nachhinein hat man wieder einen neuen Kontakt geknüpft und hat entweder die Antwort auf seine Frage oder einen ebenfalls ahnungslosen Verbündeten gefunden.

Für die weniger mutigen, nicht so kontaktfreudigen unter euch, empfiehlt sich auch die App “Jodel”. Dort kann man anonym kurze Statements, Fragen oder Bilder in seinem Ort posten, auf die andere reagieren und kommentieren können. Auch wenn die App überwiegend zum Verbreiten lustiger Inhalte gedacht ist, finden sich auch zu Beginn der Semester vermehrt Fragen mit dem Hashtag #jhj (jodler helfen jodler) rund um euren Ort, die Uni oder auch Studiengang, auch wenn man mit Quatsch-Antworten rechnen muss, gibt es immer ein oder zwei gute Seelen die helfen.

Unterlagen dabei haben

Ich denke es erklärt sich von selbst, dass Mitschriften das A und O im Studium sind. Ich empfehle euch neben einem Block zum Mitschreiben, auch in irgendeiner Form das Skript oder die Unterlagen der Veranstaltung mitzuführen. Das vereinfacht das Mitschreiben, da man so einfacher Randnotizen machen kann, die man den Inhalten leichter zuordnen kann und die thematische Orientierung fällt einem bedeutend einfacher.

Auf welchem Weg ihr die Unterlagen mitführt ist natürlich absolut euch überlassen. Ich habe schon viel ausprobiert, Laptop, Tablet, Ausdruck und kann euch nur sagen, dass ihr euch da ausprobieren müsst.

Für die Tablet – Nutzer: es gibt online für fast jedes Modell Tastaturen und Gadgets, damit ihr unterwegs digital mitschreiben könnt, ohne einen Laptop/Notebook zu benötigen. Ich habe für mein Tablet eine Tastatur gefunden, die ich via Bluetooth verbinden kann und damit einfacher mitschreiben kann und somit meinen großen Laptop nicht immer mitbringen muss.

Vorlesungen besuchen

Aber passend dazu: Geht auch wirklich zu den Vorlesungen. Selten ist es wirklich der Fall, dass man sich so gut mit dem Thema auskennt und auf den Unterricht verzichten kann. Es ist verständlich, wenn man mit den Methoden der Professoren nicht unbedingt klar kommt, aber man gewöhnt sich irgendwann daran, denn sind wir ehrlich: wir würden nicht so viel Zeit in das Selbststudium investieren, wenn überhaupt.

Also geht zu den Vorlesungen und versucht wenigstens nicht nur körperlich anwesend zu sein, sondern auch geistig da zu sein und mitzudenken. Hilft übrigens auch in der Prüfungsvorbereitung, wenn man alles schon gehört hat.

Student sein ist sehr schön, es ist meistens entspannt, viel Spaß, viele Partys, aber man sollte das wichtigste nicht aus den Augen lassen.

Teamarbeit

Ich finde das sollten die meisten im Studium noch realisieren: Das ist kein Wettkampf! Es wird nicht so sein, dass nur einer mit einem Abschluss da raus geht, sondern alle die Möglichkeit haben. Deswegen finde ich, dass man vieles zusammen bestreiten sollte und auch sich gegenseitig unterstützen.

Gerade durch meine Lerngruppe habe ich erst vieles richtig verstanden und außerdem ist es einfach schön, das ganze Studium nicht als “Einzelkampf” zusehen, sondern Mitstreiter zu haben, die mit den selben Problemen kämpfen und gemeinsam kann man da viel schaffen.

Einfach mal die Leute fragen, vielleicht auch gerade die, wo ihr wisst die haben mehr verstanden als ihr und die könnten euch helfen und Dinge erneut erklären.

Stressfrei

Man sollte sich definitiv nicht zu sehr unter Druck setzen. In der Arbeitswelt schauen Wenige auf den genauen Schnitt deines Abschlusses. Tatsächlich interessiert nur der Abschluss und welche Fähigkeiten man vorweisen kann. Ob du einen Schnitt von 2.0 oder 2.5 hast, macht für die meisten keinen Unterschied.

Deswegen stress dich nicht, wenn es auf die Prüfungsphase zu geht. Die erste Klausurenphase ist meistens die schlimmste und du lernt die Situation erst einmal kennen. Fast alle haben mit Sicherheit große Probleme am Anfang gehabt, aber dank dem Zweitversuch, hat man noch eine Chance alles richtig zu machen.

Falls es dich beruhigen sollte: Ich bin in meiner ersten Klausurenphase durch drei Prüfungen gefallen und habe die alle bei der nächsten Gelegenheit wiederholt und in zwei Fällen bin ich sogar mit sehr gutem Ergebnis rausgegangen (und bei dem anderen hab ich einfach nur bestanden, was die Hauptsache war).

Die Welt geht nicht unter wenn du eine Prüfung verhaust, oder drei. 🙂

Im Generellen empfehle ich dir einfach aufgeschlossen gegenüber neuen Sachen zu sein und deine Studienzeit zu genießen. Nimm alles mit, was geht, die Gelegenheit kommt vielleicht nie wieder 🙂

 

Das war’s von mir fürs erste. Falls du Fragen zu dem Thema hast, würde ich mich darüber in den Kommentaren freuen!

Bis zum nächsten Mal!

Lisa ♥

 

 

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