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Pomodoro Technik – Besser konzentrieren mit Zeitintervallen

Wir alle strugglen ab und zu mit unserer Konzentration, egal ob man für die Schule/Uni lernt, oder an einer zeitaufwendigen Aufgabe für die Arbeit sitzt. Fakt ist: Wir können uns nicht 8 Stunden nonstop konzentrieren und durchpowern, das ist für einen normalen Menschen unmöglich. Aber wie kann man die beste Leistung aus uns herausholen?

Der Schlüssel für mehr Konzentration: Pausen

Unser Gehirn braucht in regelmäßigen Abständen eine Pause. Wenn wir uns zu lang auf eine Sache konzentrieren, langweilt sich unser Verstand und beginnt sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Plötzlich fallen einem ganz wichtige Informationen zu einer anderen Aufgaben ein, man beginnt zu prokrastinieren oder schlicht weg weigert sich das Gehirn mit zu spielen und ordentlich mit zu denken.

Wenn wir unserem Gehirn in immer gleichen Abständen, eine Pause geben um sich mit etwas anderem zu befassen, verschaffen wir unseren bunten Gedankenchaos Raum an dem es sich austoben kann, ohne dass es unsere Arbeit beeinflusst.

Die Pomodoro-Technik ist eine gute Methode um diesen Rhythmus von Konzentration und Pause in unseren Alltag zu bringen. Sie ist vor allem sehr simple und braucht theoretisch nichts weiter als eine Uhr.

Mit der Pomodoro-Methode Konzentration verbessern

Ich bezeichne diese Methode immer gern als Konzentrationsrhythmus oder auch simpler als Intervalle für Produktivität. Sie hilft mir gegen Prokrastination vorzugehen, mein Zeitmanagement besser im Blick zu halten und natürlich mich zu konzentrieren und produktiv zu sein. (Diesen Blogpost schreibe ich gerade mit der Pomodoro-Technik)

Wie funktioniert diese Methode genau?

Wir haben dieses Prinzip dem italienischen Unternehmen Francesco Cirillo zu verdanken. Der hatte sich die Technik in ganz simplen Schritten überlegt:

  1. Auswählen und definieren einer Aufgabe die erledigt werden muss. Hier auch alle Unteraufgaben dazu schreiben, die dafür erledigt werden müssen.
  2. Einen Wecker oder Timer auf 25 Minuten stellen und loslegen.
  3. Wenn die Zeit abgelaufen ist, kurz abhaken, was alles erledigt wurde.
  4. Eine 5 Minuten Pause einlegen.

Dieses Prinzip wiederholt man beliebig oft. Nach den Regeln des Erfinders macht man nach 4×25 Minuten Einheiten eine Pause von 30 Minuten.

So gut tut uns die Pomodoro-Technik

Auch wenn die Technik sehr simple ist, bringt sie uns eine Menge Vorteile. Wir trainieren damit unsere Konzentrationsfähigkeit und verbessern unsere Leistung. Mit den Pausen steuern wir Überarbeitung und Erschöpfung entgegen und maximieren damit unser Durchhalte vermögen über den Tag.

Wir bessern uns auch sehr in unserem Selbstmanagement und unserer Zeitplanung. Da wir uns auf eine Aufgabe und alle zusammenhängenden Aufgaben konzentrieren, wirkt der Alltag für uns auch strukturierter und organisierter. Außerdem eine gute Unterstützung im Kampf gegen Prokrastination, in dem NUR 25 Minuten für uns kaum Aufwand bedeuten, während wir 25 Minuten extrem viel tun können.

Tipps für die Pomodoro-Technik

Um für dich die Erfahrung und den Einstieg mit der Pomodoro-Technik zu verbessern, habe ich für dich noch ein paar Tipps auf die du zurückgreifen kannst:

  • Aufgaben aufschreiben und priorisieren – Notiere dir nicht nur die Aufgabe, die du als nächstes tun willst, sondern mach dir am besten eine Übersicht mit den Aufgaben die als nächstes zu tun sind, um diese auch nach Wichtigkeit und Dringlichkeit zu priorisieren. Nichts stresst so sehr, als mitten im Flow eine andere wichtige Deadline zu verpassen.
  • passe die Intervalle auf dich an – Wenn du mit der Technik gerade erst anfängst und du starke Konzentrationsprobleme hast, dann kannst du die Zeitintervalle auch anpassen auf 10 oder 15 Minuten. Wenn du den Rhythmus von Schulen gewohnt bist, kannst du auch 40 oder 45 Minuten auswählen. (Funktioniert gut fürs Lernen)
  • Unterteile deine Aufgabe in 25-Minuten Aufgaben – Wenn du ein größeres Projekt oder eine Aufgabe vor dir hast, die du sicher nicht in 25 Minuten schaffst, empfiehlt es sich alles in Teilaufgaben zu unterbrechen. Aus “Präsentation vorbereiten” wird dann “Gliederung und Struktur erstellen” “Recherche” “Fehlerkorrektur” und so weiter.
  • Pausen einhalten – Auch wenn man gern im Flow bleiben will, nimm dir wirklich die Zeit und gönn dir die Pause. Steh von deinem Platz auf, nimm auch physisch Abstand von deiner Arbeit.

Das waren meine Tipps zur Pomodoro-Technik, hast du sie schon mal ausprobiert? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Bis zum nächsten Mal! ♥

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