Hello meine lieben Freunde!

Bullet Journaling ist zur Zeit ein richtiger Planning-Trend und jeder macht es anders. Ich selbst habe im November 2016 begonnen, einfach in ein freies Notizheft meine Tage reinzukritzeln und alles reinzuschreiben was mir in den Sinn kam. 2 Jahre später bin ich schon deutlich geübter und lasse meiner Kreativität freien Lauf bei der Gestaltung meiner Spreads und probiere immer wieder neue Übersichten aus um das Beste für mich zu finden.

Und trotz meiner “Erfahrung” mache ich noch sehr häufig Fehler und höre auch von anderen, dass sie Angst haben Fehler zu machen und deshalb nicht mal ein Bullet Journal anfangen wollen.

Heute gibt es deshalb meine Tipps für euch wie ihr mit Fehlern umgehen könnt, wie ihr sie vorbeugt und auch ein paar Punkte zum richtigen Mindset!

Auch ich mache Fehler

“Making mistakes is better than faking perfection”

Wie ich bereits erwähnte, unterlaufen auch mir ständig kleine oder große Fehler im Bullet Journal, die mich manchmal ziemlich demotivieren. Dazu gehören:

  • Das Datum falsch schreiben
  • Kalender falsch zeichnen
  • sich verschreiben
  • etwas vergessen
  • sich vermalen
  • Spreads zeichnen und sie dann nicht nutzen
  • Tracker und Log vergessen zu nutzen
  • Seiten mit Farbklecksen oder Wasser aus versehen ruinieren

Sowas kann ziemlich nervig sein und man ist einfach nicht mehr so zuversichtlich was das Bullet Journal angeht und in manchen Fällen will man die Spreads auch gar nicht mehr nutzen und das ist sehr schade (und außerdem richtig blöd, wenn man sich mit seinem Bullet Journal organisiert)

Wie gehe ich mit Fehlern um

Aber was mache ich, wenn mir ein kleines Missgeschick passiert ist? Zu aller erst ärgere ich mich natürlich und eventuell fluche ich kurz, wenn es ein größerer Fehler ist, aber dann geht es an die Schadensbegrenzung und die hängt davon ab, wie groß oder schwerwiegend er war.

Bei kleinen Fehlern, wenn der Stift mal etwas weiter ging als geplant, oder man sich verschrieben hat nutze ich gern einen weißen Gel-Stift oder einen Korrektur-Stift (bzw. Korrektur-Roller) um die kleinen Striche auszubessern.

Misslungene Überschriften oder Titel, verschrieben oder einfach optisch nicht gut gelungen, werden überklebt oder mit einem schwarzen Stift übermalt. Zum Überkleben kannst du praktisch alles nutzen: Stickers, Washi Tape, Bilder, Zeitungsausschnitte, Papier… etc. Besonders Papier eignet sich gut, wenn du einfach noch einmal neu starten willst. Ich nehme dann eine Seite aus meinem Bullet Journal heraus (im Leuchtturm sind die letzten Seiten herausnehmbar) und schneide sie so zurecht wie ich sie brauche.

Wenn eine Seite so unschön geraten ist, dann versuche sie als etwas anderes zu nutzen, ignoriere den verpatzten Teil und mache eine Brain Dump – Seite daraus oder schneide sie zurecht und mache eine “Dutch Door”.

Wenn alle Stränge reißen klebe die Seite einfach zusammen oder reiße sie aus (Achtung, denke immer an die angebundene Seite im Buch, diese könnte später leicht herausfallen).

Im Prinzip kannst du alles machen, was dir einfällt, sei kreativ und geh mit Humor an die ganze Sache. Dir sind keine Grenzen gesetzt und es ist ganz allein dein Bullet Journal, niemand anderem muss damit klar kommen!

In meinem letzten Set Up (hier findest du den Post dazu) habe ich zum Beispiel die “To Do” Sektion auf meiner Monatsübersicht richtig unschön gemacht. Meine Reaktion: Alles mit Korrektur-Stift überdecken, separates Papier zurecht schneiden, mit Washi Tape eine Kante ankleben und gestalten. Tadaa! Ich habe eine kleine Tür hinter der sich meine To Dos und Ziele verstecken.

Wie beugst du Fehler vor?

Die meisten Fehler passieren mir, weil ich gedanklich abschweife und mich nicht auf das Wort konzentriere, dass ich gerade schreibe. Ich kann dir daher empfehlen, wenn es um Wörter geht, kurz keine Serien, Filme oder Songs zu hören, da die Texte und Dialoge dich verwirren könnten und dann schreibst du vollkommenen Mist hin.

Bei Zeichnungen, die du noch nie gemacht hast kann ich dir empfehlen, diese vorher auf einem extra Blatt zu üben und dir deine speziellen Vorstellungen vorzuzeichnen oder dir Vorlagen zur Hilfe nehmen.

Im Allgemeinen kann ich dir empfehlen Tools zur Hilfe zu nehmen, Lineale, Zirkel, Schablonen, egal was du brauchst. Ich habe immer ein großes Geodreieck zur Hand und Kreise zeichne ich gern mit Hilfe von Gegenständen wie Gläser, Tassen, Klebebandrollen.. was auch immer!

Und das Offensichtlichste: Plane deine Spreads grob (oder auch detailliert) mit Bleistift vor. Lass deine Visionen überprüfen, du kannst immer noch Dinge ändern und anpassen. Selbst die besten Bullet Journal Creater nehmen den Bleistift zur Hand. Selbst bei Terminen oder Events, die noch nicht zu 100% feststehen, lohnt es sich zum Beistift zu greifen.

Auch wenn man nicht sicher ist, wie das Spread für jemanden arbeiten, oder ob der geplante Platz ausreicht. Beispielsweise habe ich in meiner Goals-Section in meinem Bullet Journal für 2019 vier Kästchen vorgezeichnet, die aber erst mit schwarz nachgezogen werden, wenn ich mir sicher bin dass der Platz reicht.

Wenn du magst, kannst du auch zu radierbaren Stiften greifen. Immer mehr Marken bieten radierbare Versionen von Markern und Gel-Stiften an, die in den verschiedensten Farben erhältlich sind. Diese kannst du nutzen wenn du dein Bullet Journal richtig nutzt und damit planst.

Und jetzt noch ein paar Worte zum richtigen Mindset

Das Bullet Journal soll dir im Alltag helfen und dein Leben erleichtern, du kannst alles darein schreiben und es bewahrt alles für dich auf, lass es also für dich nicht zum Stress werden.

Wenn Spreads, Logs, Tracker nicht so funktionieren wie du sie gestaltet hast, dann gestalte sie neu, oder lass es einfach sein. Zwänge dich in kein Format, nur weil es bei anderen funktioniert oder schön aussieht.

Habe keine Angst Fehler zu machen! Niemand ist perfekt und jeder versaut mal total den Kalender weil er nicht von 1 – 30 zählen kann.

Genauso wird es auch immer jemanden geben, der alles schöner, toller, besser macht. Sei aber nicht neidisch, lasse dich inspirieren wenn dir der Stil gefällt, aber wenn es nicht dein Stil ist, messe dich nicht daran, jeder ist anders.

Die Meinung der anderen ist grundsätzlich vollkommen egal. Ich male mein Bullet Journal nicht bunt an und gebe mir so viel Mühe, damit ich euch was auf Instagram zeigen kann und ihr alles toll findet, sondern ich mache das für mich, damit ich Spaß habe meinen Kalender zu nutzen und nur mir muss er gefallen und nur für mich muss er funktionieren! Ich unterhalte mich gerne mit euch darüber was für euch funktioniert um immer wieder neue Sachen zu entdecken, aber ich höre bestimmt nicht auf meine Zeitleisten in meine Weekly Spreads zu zeichnen, nur weil es jemanden nicht gefällt.

Und zum Schluss: Mach einfach nichts! Fehler sind absolut menschlich und du willst schließlich auch keinen Schönheitswettbewerb damit gewinnen.

 

Das waren meine Tipps was du bei Fehlern im Bullet Journal tun kannst und wie du dich weniger davon stressen lässt! Die Resulate meiner Korrekturen findest du in einem bald auftauchenden Post! 🙂

Damit ist der erste Post zu Crown Your Year zu Ende! Falls du noch nicht weißt, was das ist, dann schau hier gerne mal vorbei → Link zum Post

Wenn dich Bullet Journaling mehr interessiert, kannst du hier gerne vorbei schauen und meine Spreads der letzten Monate ansehen! → Link zur Kategorie Bullet Journal

Bis morgen!

Lisa ♥

3 thoughts on “Wie du mit Fehlern im Bullet Journal umgehst –”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.