Hello Hello meine lieben Freunde!

Morgen-Routinen sind auf diesem Blog und auch für mich persönlich ein großes Thema. Ich bin der Überzeugung jeder braucht irgendwelche Routinen im Alltag, um organisiert zu sein und wenn man die Wahl hat, würde ich jedem eine Morgen-Routine empfehlen.  Aber wie soll diese denn überhaupt aussehen?

Deine Morgen-Routine muss zu dir passen

Du kannst dir so viele Videos und Blogposts über Morgen-Routinen anderer Menschen ansehen wie du willst, du wirst wahrscheinlich nie wirklich die Morgen – Routine finden die direkt auf dich zugeschnitten ist. Das liegt schon allein daran, dass nicht jeder den gleichen Tagesablauf hat. Angefangen bei der Aufstehzeit bis hin zu den Tagesaufgaben, Jobs etc.

Die ganzen Morgenroutinen auf Social Media hören sich gut an und sehen ziemlich perfekt aus, aber das alles ist sinnlos, wenn sie dir nichts bringen. (Quelle: Bild von THE 5TH auf Pixabay)

Lass dich nur inspirieren

Selbst wenn es Beiträge zu Tipps oder Bestandteilen einer Morgen-Routine sind, diese solltest du dir nicht sehr zu Herzen nehmen, sondern einfach nur als Inspiration. Das heißt du musst auf deine Bedürfnisse und Ziele achten. Was soll die Routine für DICH bringen?  Schön und gut wenn du eine Morgen-Routine ausgedacht hast in der Sport, Lesen, Frühstücken, Zurechtmachen,  Meditieren und Putzen ein  fester Bestandteil sind, aber was bringt es dir wenn diese Routine dich Stunden kostet? Wenn du viel zu früh dafür aufstehen musst, damit du Zeit mit Dingen verbringst, die zunächst zwar fancy klingen, aber eigentlich nicht zu dir passen, geht dir wertvolle Zeit ins Land.

Auch wenn viele darauf schwören morgens Sport zu machen, Morning Pages zu schreiben, zu Meditieren oder mindestens ein Kapitel zu lesen, deine Morgen-Routine ist nicht weniger  sinnvoll, produktiv oder  wertvoll wenn sie nichts davon beinhaltet.

Deine Morgen-Routine kann sich verändern

Auch wenn du feste Routinen hattest, die dich oft unterstützt haben und dir für die Organisation des Tages eine große Hilfe waren,  müssen diese nicht immer genau in dem Format funktionieren. Meist ändert sich deine Situation, dein Umfeld oder auch du selbst und somit kann sich auch deine Routine ändern. Selbst in den vergangenen 2 Jahren hat sich meine Routine stetig verändert.

Vom Langschläfer zum Frühaufsteher, du und deine Bedürfnisse ändern sich täglich und deine Morgen-Routine sollte das auch tun. (Bildquelle: Photo by Annie Spratt on Unsplash)

Zunächst war morgens meine erste Tätigkeit die Sportmatte auszurollen und Sport zu machen. Danach wurde eine Stunde Blogarbeit  zu  meiner ersten Aufgabe und später wurden es Morning Pages und ein kurzer Spaziergang. Wie du siehst, kann sich es immer wieder verändern und das kann auch  jedes Halbjahr oder auch mit jeder neuen Jahreszeit  passieren.

Versuche also nicht verkrampft an Bestandteilen oder Reihenfolgen festzuhalten, wenn Dinge nicht mehr funktionieren, funktionieren sie eben nicht.

Eine Morgen-Routine killt nicht deine Flexibilität

Öfter habe ich schon Sätze gehört wie “Ach, immer diese festgefahrenen Routinen… ich bin lieber flexibel.”, doch dabei ist eine Routine ebenfalls flexibel einsetzbar. Deine Morgen-Rituale müssen nicht an Zeiten oder Orte gebunden sein, also selbst wenn du verschläfst oder mal in der Wohnung des Partners übernachtet hast, musst du nicht auf deine Rituale oder zumindest Bestandteile davon verzichten.

Der Sinn hinter der Routine ist Struktur, Ruhe und Organisation in deinen Tag zu bringen und besonders in ungewohnten Umfeldern oder Situationen den Kopf nicht zu verlieren. und trotzdem vorbereitet in den Tag zustarten.  Wenn du es schaffst, feste Bestandteile deiner Routine flexibel einzusetzen, bist du für jedes mögliche Szenario gewappnet.  Somit kannst du trotz eines unerwarteten Verlaufs des Morgens doch irgendwie Ruhe schaffen und nicht aus dem Konzept fallen.

Flexibel trotz Routinen? Das geht! Führe dir einfach vor Augen, das Routinen nicht an Ort und Zeit gebunden sein müssen. (Bildquelle: Bild von Andrian Valeanu auf Pixabay)

Nur weil du bei deinem Partner übernachtest, heißt das nicht, dass du auf wesentliche Bestandteile deiner Routine verzichten musst. Klar, höchstwahrscheinlich wird die Sport Session oder die Meditation vielleicht nicht möglich sein, aber Rituale wie Morning Pages, Duschen und Zurecht machen, Musik hören, Kalender updaten sind immer noch machbar.

Eine Routine festigt sich nicht an bestimmte Reihenfolgen oder Zeiten, auch wenn das selbstverständlich  eine sehr angenehme Art ist. Aber sind wir mal ehrlich: Wie oft passiert der exakt gleiche morgendliche Ablauf an zwei Tagen hintereinander? Irgendwelche Details sind  immer anders, sei es die Zeit zu der du aufstehst oder die Dinge die du machst.

Oftmals kann auch einfach etwas unerwartetes passieren. Durch das Leben mit Anderen (besonders mit Tieren oder Kindern) warten immer wieder Überraschungen auf dich. Vielleicht hat dein Haustier über die Nacht ein riesen Chaos veranstaltet, was du erstmal beseitigen musst und dir entweder die Zeit für  die  komplette Routine fehlt, oder der Ablauf durcheinander gebracht wird. Aber weißt du was? Das ist vollkommen okay.

Die Wahrheit über Morgen-Routinen

So schön die Routinen anderer Menschen auf YouTube, Blogs oder Instagram aussehen, meist ist das einfach nur eine ästhetische Darstellung. Wie wir alle insgeheim wissen aber im ersten Moment gern wieder vergessen: Für diese Videos, Beiträge und Bilder wurden extra Szenen inszeniert und bewusst anschaulicher, interessanter und viel zu perfekt dargestellt um dem Zuschauer zu gefallen.

Die Wahrheit ist: Routinen müssen nicht schön oder perfekt sein, sie müssen  allein für dich funktionieren und dir helfen.

So langweilig die Bestandteile deiner Routine auch klingen mögen, wenn sie funktionieren, dann funktionieren sie. Du musst  nicht morgens Meditieren, Sport treiben, Frühstücken, Lesen oder Arbeiten, wenn du nicht willst oder kannst.  Und wenn dein Ritual aus Duschen, Kaffee Trinken und Frühstücksfernsehen besteht, na und?

Aber damit möchte ich dir keinesfalls sagen, dass die Morgen-Routinen anderer absolut uninteressant oder nicht wertvoll für dich sind. Ich liebe diese Art von Beiträgen um mir neue Inspiration oder Ideen für neue Routinen zu holen. “Never change a winning Team” heißt es zwar, aber   die Routine kann sich mit dir und deiner Umgebung verändern.

Übrigens musst du nicht einmal ein Frühaufsteher sein um eine Morgenroutine zu haben. Sie können auch nur 10 Minuten dauern und dich perfekt auf den Tag vorbereiten. (Bildquelle: Photo by Julian Hochgesang on Unsplash)

 

Das wars jetzt erstmal mit meinem Beitrag  zu  den perfekten Morgen-Routinen. Wie stehst du dazu?

Bis zum nächsten Mal!

Lisa ♥

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